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[20.03.2010]
31:31 vor 1800 Zuschauern gegen Eintracht Hildesheim!
Das letzte Aufgebot des VfL Bad Schwartau hat sich wacker geschlagen, den Sieg in der 2. Handball-Bundesliga gegen Eintracht Hildesheim beim 31:31 (14:15) aber knapp verpasst. Vor 1768 Zuschauern in der Hansehalle hatte Hinspiel-Matchwinner Jan Schult für das 31:30 gesorgt, ehe die Gäste noch ausgleichen konnten. „Das wird das Tor noch gekriegt haben , war ärgerlich“, meinte Kevin Jahn. „Es war ein Kampf auf Augenhöhe mit gerechtem Ausgang“, fand Schult

Spielertrainer Thomas Knorr musste gleich auf acht Stammkräfte verzichten, doch zum Glück hatte der HSV ja Marcel Schliedermann abgestellt. Und „Marci“ vertrat den verletzten Halbrechten Toni Podpolinksi exzellent, war mit fünf Treffern in der ersten Viertelstunde zunächst der Mann des Abends. Er traf von links und rechts und glänzte mit Anspielen an den Kreis. Logische Folge: Nach dem 3:0-Start (4.) die 9:4-Führung durch Peter Kasza (15.). „Danach war die Luft raus“, sagte Schliedermann, der mit den Nachwehen einer Grippe und einer Bänderverletzung in die Partie gegangen war.

Nach der „Schlieder-Show“ folgte ein Bruch. Die 3:2:1-Deckung bekam vor allem Hildesheims Nartey nicht in den Griff. Zudem steigerte sich der 2,10-Meter-Keeper Klockmann, kaufte den Gastgebern bis zur Halbzeit zehn Bälle (insgesamt 18/2) ab, während Tobias Mahnke kaum noch etwas anfassen konnte und nach dem 13:13 durch Markus Noel ersetzt wurde.

Die Pressdeckung gegen Kapitän Matthias Hinrichsen sorgte zudem dafür, dass auch im Angriff immer weniger gelang. Nach dem 13:14 (26.) glich Jan Schult, beim 33:31 im Hinspiel mit elf Treffern überragender Schwartauer, zum 14:14 aus, doch statt mit einer Führung in die Pause zu gehen, kassierte der VfL noch das 14:15.

Nach dem 18:18 sorgte ein Doppelschlag von Knorr und Tretow beim 20:18 für eine Zwei-Tore-Führung (37.), doch Lieblingsgegner Hildesheim, gegen den die zuletzt dreimal in Serie gewonnen wurde, ließ sich nicht abschütteln. Anton brachte die Eintracht wieder mit 25:24 in Führung (50.), und Schult musste mit einer Zwei-Minuten-Strafe auf die Bank.

Dramatik pur in der Schlussphase: Rose erhöht auf 26:24, ehe Schult praktisch von der Strafbank verkürzt und Abwehrspezi Lars-Uwe Lang unter großem Jubel mit seinem einzigen Tor zum 26:26 ausgleicht (53.). Doch Hildesheim legt wieder zwei Tore vor, die Knorr und Dennis Tretow (übernahm im zweiten Durchgang immer mehr das Kommando) zum 28:28 ausgleichen (56.). Die Fans stehen alle, feuern ihre Lieblinge mit „Schwartau, Schwartau“-Sprechchören an. 40 Sekunden vor Schluss wendet Schult – neben Tretow der Mann der zweiten Halbzeit – das Blatt zum 31:30. Hildesheim nimmt eine Auszeit, und gleicht vier Sekunden vor Schluss durch Ivakno zum 31:31 aus – der Lieblingsgegner hat den VfL geärgert.
 
Am Freitag geht es schon weiter.Der VfL trifft im Auswärtsspiel auf die Ahlener SG.Am 3.4 steigt dann das grosse Derby gegen Post Schwerin.Karten gibt es bereits an allen Vorverkaufsstellen.

VfL Bad Schwartau: Mahnke (1. - 24., ab 57.), Noell (24. - 57.) – Tretow (8/1), Schult (8), Schliedermann (5), Kasza (3), Hinrichsen (2/1), Knorr (2), Dombrowski, Jahn, Lang (je 1).
Auswärtsspiel - 11.09.2010 - 19:00:00 Uhr
HC Aschersleben - VfL Bad Schwartau
Heimspiel - 18.09.2010 - 19:00:00 Uhr
VfL Bad Schwartau - TUSEM Essen
6 HC Empor Rostock 2:0
7 TUSEM Essen 2:2
8 HSG Nordhorn-Lingen 2:2
9 VfL Bad Schwartau 2:2
10 Dessau-Roßlauer HV 06 2:2
11 HC Aschersleben 2:2