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[14.03.2010]
Der VfL siegt in Varel!
Der VfL hat mit dem 31:29-Erfolg Wiedergutmachung betrieben und nun sein Saisonziel, Tabellenplatz fünf, wieder greifbar nah.

Der VfL Bad Schwartau hat seinen fünften Auswärtssieg der Saison eingespielt. Bei der HSG Varel kämpfte sich das durch Verletzungen dezimierte Team von Trainer Thomas Knorr in einem spannenden Duell zum 31:29 (15:16)-Sieg und ist in der Tabelle nun erstmals mit der Ahlener SG auf Tabellenplatz fünf – dem Saisonziel des VfL – gleichgezogen.

Dass sich die Schwartauer aufgrund möglicher Verkehrsprobleme auf der Autobahn 1 schon früh auf den Weg gen Varel gemacht hatten, zahlte sich zu Beginn des Spiels in der mit 600 Zuschauern nur mäßig besetzten Manfred- Schmidt-Sporthalle aus. „Wir waren gut durchgekommen und hatten deshalb genügend Zeit, uns die Beine zu vertreten“, sah Teammanager Michael Friedrichs einen Grund für die gute Anfangsphase. Ein anderer war die klare Ansprache von Thomas Knorr schon unter der Woche, der mit der Leistung beim 32:37 in der Hansehalle gegen Wilhelmshaven alles andere als zufrieden gewesen war und seinen Spielern kräftig den Kopf gewaschen hatte. So begann der VfL hoch motiviert, und zog vom 3:3 (7.) durch vier Treffer in Folge von Jan Schult (3) und des im Vergleich zur Vorwoche stark verbesserten Dennis Tretow binnen fünf Minuten auf 7:3 (12.) davon. Varels Trainer Peter Kalafut sah sich gezwungen, bereits in dieser frühen Phase sein Team-Timeout zu nehmen. Doch Schwartau blieb vorn, erst eine erste Schwächephase nach 16 Minuten (10:6) kostete die Führung, weil HSG-Keeper Andre Seefeldt mehrfach glänzend parierte, obwohl der VfL seine Angriffe keineswegs überhastet abschloss. Varel glich aus (11:11, 22.) und ging sogar in Führung, erzielte dabei unter anderem drei Tore in Unterzahl. Vor allem auf der verletzungsbedingt neu formierten rechten VfL- Deckungsseite machte sich bei Peter Kasza (für Niklas Dombrowski/Adduktoren), Marcel Schliedermann (für den zunächst geschonten Toni Podpolsinki) und Lars-Uwe Lang (kam für Kevin Jahn) die fehlende Abstimmung bemerkbar, Varels Jan-Philip Willgerodt und Lukas Kalafut kamen zu leicht zu ihren Treffern.

Nach dem 15:16 zur Halbzeit funktionierte die Deckung besser, und der VfL blieb am gegnerischen Kreis gefährlich. Nicht zuletzt dank HSV-Leihgabe Marcel Schliedermann, der – auf allen Rückraumpositionen eingesetzt – unübersehbar vom häufigeren Training in Schwartau profitierte. Der VfL glich aus, lag nach Kaszas Siebenmeter (44.) erstmals wieder in Front (23:22) und hatte dank eines in der Schlussphase unaufhaltsamen Jan Schult, der die letzten vier VfL-Treffer markierte, das bessere Ende für sich. Verdientermaßen, wie auch Friedrichs fand: „Die Jungs haben heute Charakter bewiesen und sich den Sieg erarbeitet.“ mmi/ing

VfL: Mahnke, Noel (41.-43.) – Schult (10), Tretow (6), Schliedermann (4), Podpolinski (3), Jahn (3/3), Kasza (3/1), Hinrichsen (2/1), Lang, Jäde, Knorr. Strafminuten: 14/10.
 
 
Auswärtsspiel - 11.09.2010 - 19:00:00 Uhr
HC Aschersleben - VfL Bad Schwartau
Heimspiel - 18.09.2010 - 19:00:00 Uhr
VfL Bad Schwartau - TUSEM Essen
6 HC Empor Rostock 2:0
7 TUSEM Essen 2:2
8 HSG Nordhorn-Lingen 2:2
9 VfL Bad Schwartau 2:2
10 Dessau-Roßlauer HV 06 2:2
11 HC Aschersleben 2:2