VFL erreicht 2. Runde des DHB-Pokals
Sicheres 28:21 gegen SC Magdeburg II
Vor Spielbeginn bei Offiziellen und Fans etwas bange Gedanken wegen der langen Verletztenliste im VFL-Team. Gleiches jedoch auch bei den Gästen aus Magdeburg, die nicht ihre stärkste Formation aufbieten konnten. Dann jedoch beim VFL eine Teilentwarnung: Skerka und Podpolinski konnten spielen, und im Verlauf der Begegnung sollte sich zeigen, wie wichtig das für die Mannschaft war.
Der VFL erwischte einen guten Start, in der 6. Min. konnte Dennis Tretow mit seinem bereits dritten Siebenmeter zum 5:2 einnetzen, und Podpolinski und Skerka hatten mit je einem Treffer ihr Konto auch schon eröffnet. Das 6:3 erzielte Marcel Schliedermann mit seinem ersten Treffer in einem Pflichtspiel für den VFL in Min. 6.
Nachdem Skerka und Rückkehrer Moritz Molt auf 8:4 erhöhen konnten und wiederum Skerka und Podpolinski zum 10:6 ausgebaut hatten, kam Magdeburg besser ins Spiel, konnte mithalten und nach und nach verkürzen. Zwischen der 21. und der 29. Min. gelang dem VFL kein Treffer mehr, während Magdeburg auf 11:12 herankam. Kurz vor dem Halbzeitpfiff beendete Podpolinski die Flaute mit dem 13:11 – Halbzeit
In den Pausengesprächen waren sich die Beobachter einig in ihrer Beurteilung, dass noch ein schwieriger Spielabschnitt vor der Mannschaft liegen werde, und es wurde darüber diskutiert, was am Ende bei Gleichstand passieren würde. (Die Lösung dieser Frage ist übrigens: 2 x 5 Min. Verlängerung, ggf. nochmals 2 x 5 Min. Verlängerung, dann ggf. Siebenmeterwerfen)
Nach der Pause dauerte es dann noch bis zur 37. Min., bis sich die Reaktivierung von „Tiffy“ Schlegel im Abwehrzentrum (kam in Min. 25) entscheidend auswirken konnte. Er stabilisierte mit seiner ganzen Erfahrung das gesamte Abwehrverhalten, Tobias Mahnke im Tor vernagelte den Kasten geradezu, und vorn wurde bis zur 45. Min. ein Tor schöner als das andere erzielt: Skerka, Podpolinski, Tretow als nervenstarker Siebenmeterwerfer ( 6 x ohne Fehlversuch!) und Niclas Dombrowski, der als quirliger Rechtsaußen seine Gegenspieler narrte, erhöhten bis auf 21:15, während Magdeburg nun eine 10-minütige Torflaute zu beklagen hatte.
Die Vorentscheidung war gefallen, der Rest wurde zum Schaulaufen. Nach wiederum ganz starken Paraden von Mahnke (insgesamt in diesem Spiel 23 Paraden, eine Quote von über 50%!) wurde der Zwischenstand bis auf 26:17 erhöht. Höhepunkt ein gelungener Kempa-Trick, zu dem Dombrowski genial von Peter Kasza angespielt wurde.
Endstand 28:21, Offizielle und Fans waren am Ende sehr zufrieden. Trainer Thomas Knorr kommentierte in der später folgenden Pressekonferenz, dass für die Folgezeit noch Luft nach oben drin sei.
Fazit: ein gelungener Einstand in die neue Saison, der breite Kader erlaubt es, verletzungsbedingte Ausfälle zu kompensieren. Die Fans können sich auf eine spannende Saison freuen.
Tore: Podpolinski 8, Tretow 6/6, Skerka 5, Dombrowski 4, Schliedermann 3, Molt, Zeschke je 1