Spielerinnen-Entwicklungs-Richtlinien des VfL Bad Schwartau 2012-2015

Ziele des VfL

Kinder aus der Umgebung von Bad Schwartau sollten beim VfL möglichst Handball spielen können:

a) Solange sie wünschen

b) Auf dem Niveau, welches sie wünschen

Die Trainer halten sich an die Richtlinien und Ausbildungsleitlinien der Rahmen-Trainings-Konzeption des DHB (RKT) in ihrem Training in den jeweiligen Altersstufen. Sollten die Trainer nicht die RTK Grundsätze durch eine entsprechende Lizenz-Ausbildung erlernt haben, versucht der Verein mit Büchern und Medien zu unterstützen (z.B. RTK des DHB - Phillipka Verlag ISBN 978-3-89417-183-4, 22 Euro)


Ziele und Richtlinien in der E und D-Jugend

Der Verein setzt hier auf die Breite. Die Spielerinnen sind gerne mit ihren Freundinnen im Verein zusammen und Eltern wissen um eine gute und altersgerechte sportliche und soziale Betreuung und Ausbildung. Der Zusammenhalt zwischen den Kindern ist wichtig und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Kinder mit dem Verein aus ihrem Umfeld.

1. Kriterien für die Einteilungen der Mannschaften:

Die Einteilung nach Altersklassen bietet sich hier an und ist natürlich. Dies kann aber gerade im D-Jugend-Alter mehr und mehr vernachlässigt werden, je nachdem wo sich die Kinder sportlich und sozial zuhause fühlen. Alle sollten möglichst oft spielen, wenn sie regelmäßig ins Training kommen.

2. Einsatzzeiten bei Spielen:

Die Einsatzzeiten sollten möglichst gleichmäßig verteilt werden, können aber unter der Einbeziehung von Trainings-Anwesenheit auch zum Steuern von sozialer Kompetenz genutzt werden.

3. Trainer und Betreuer:

Pro acht Kinder ist ein Trainer wünschenswert. Fachliche Fortbildung wird von durch den Verein unterstützt und gefördert. Dazu wird unter anderem ein Exemplar des „Handballtrainings Junior“ vom Phillipka Verlag zur Verfügung gestellt. Eltern sind als Trainer erwünscht und sollten fachlich vom Verein bestmöglich gefördert werden. Pro Team sollten zwei Betreuer den Trainern zur Hilfe zur Seite stehen.

4. Turniere und Freizeiten:

Eine Freizeitaktivität pro Jahr ist wünschenswert. Die Spielerinnen der D-Jugend sollten zudem an 1-2 Turnieren aus sozialen Gründen teilnehmen.


Ziele und Richtlinien in der C-Jugend (12-14)

In der weiblichen C-Jugend sollten mindestens zwei Mannschaften angeboten werden. Ziel ist es das eine Mannschaft in der höchsten Klasse des Landesverbandes spielt (derzeit SH-Liga). Die zweite Mannschaft sollte in der Liga spielen, die am besten den Wünschen und dem Niveau der Mehrheit der einzelnen Spielerinnen entspricht.

1. Kriterien für die Einteilungen der Mannschaften:

- Wunsch der Spielerinnen (solange es passt)

- Anwesenheit beim Training (Trainer führen Liste)

- Einsatz beim Training

- Qualitäten im

     a) Handball

     b) Sozialem Umgang

2.1 Einsatzzeiten bei Spielen in der höchsten Liga:

Alle Spielerinnen die nominiert werden sollten spätestens in jedem zweiten Spiel ausreichende Spielmöglichkeiten erhalten. Dies entscheiden die Trainer nach Trainingseinsatz, Gegner und Möglichkeiten. Die Spielerinnen müssen in diesem Alter aber auch lernen, dass Einzelinteressen im leistungsorientierten Handball hinter dem Teamerfolg rangieren. Sollten Spielerinnen damit nicht zurechtkommen, sollten die Eltern der Spielerinnen die Trainer rechtzeitig darauf hinweisen, um die Möglichkeiten von verstärkten Spielzeiten in den unteren Ligen zu diskutieren. Spielerinnen die in höheren Altersklassen trainieren und spielen können jederzeit für einzelne Spiele integriert werden.

2.2 in den unteren Ligen:

Die Einsatzzeiten werden möglichst gleichmäßig verteilt, können aber nach Trainingsbeteiligung der einzelnen Spielerin variieren. Nicht wünschenswert ist der längere Einsatz von „besseren“ Spielerinnen, um das Resultat erfolgreich zu gestalten.

3. Trainer und Betreuer:

Die Trainer der Mannschaft in der höchsten Liga sollten sich aus C-Lizenz Inhabern zusammensetzen, oder diese möglichst zeitnah anstreben. Nicht nur, weil der Verband dies vorschreibt, sondern auch weil die fachliche Kompetenz notwendig ist. Wünschenswert sind mindestens zwei Trainer pro Team und ein Elternteil oder eine andere Person zur Betreuung und organisatorischen Unterstützung. Zur persönlichen und sozialen Entwicklung der Spielerinnen ist es nicht förderlich, wenn Eltern ihre Kinder im leistungsorientierten Bereich ab diesem Alter trainieren. In den unteren Klassen kann dies vernachlässigt werden.

4. Turniere:

Der Besuch von mindestens 2 Top-Turnieren pro Jahr wird für die 1. Mannschaft angestrebt, um den Horizont der Spielerinnen zu erweitern. Die Spielerinnen der 2. Mannschaft sollten an mindestens einem Turnier aus sozialen Gründen teilnehmen.


Ziele und Richtlinien in der B-Jugend (14-16)

In der weiblichen B-Jugend sollten, wenn möglich mindestens zwei Mannschaften angeboten werden. Ziel ist es das eine Mannschaft in der höchsten Klasse des Landesverbandes spielt (derzeit OL). Die zweite Mannschaft sollte in der Liga spielen, die am besten den Wünschen und dem Niveau der Mehrheit der einzelnen Spielerinnen entspricht, kann also auch die SH-Liga anstreben.

1. Kriterien für die Einteilungen der Mannschaften:

Qualitäten im - Handball - Sozialem Umgang - Einsatz beim Training - Wunsch der Spielerinnen in Bezug auf Motivation und Einsatzwillen

2.1 Einsatzzeiten bei Spielen in der höchsten Liga:

Die Trainer entscheiden nach Trainingseinsatz, Gegner und taktischen Notwendigkeiten. Spielerinnen, die in höheren Altersklassen trainieren und spielen können jederzeit integriert werden.

2.2 in den unteren Ligen:

Die Einsatzzeiten werden möglichst gleichmäßig verteilt, können aber nach Trainingsbeteiligung der einzelnen Spielerin variieren. Nicht wünschenswert ist der längere Einsatz von „besseren“ Spielerinnen, um das Resultat erfolgreich zu gestalten.

3. Trainer und Betreuer:

Die Trainer der Mannschaft in der höchsten Liga sollten sich aus C-Lizenz Inhabern zusammen setzen, oder diese möglichst zeitnah anstreben. Nicht nur, weil der Verband dies vorschreibt, sondern auch weil die fachliche Kompetenz notwendig ist. Wünschenswert sind mindestens zwei Trainer pro Team und ein Elternteil oder eine andere Person zur Betreuung und organisatorischen Unterstützung.

4. Turniere: Der Besuch von mindestens 3-4 Top-Turnieren pro Jahr wird für die 1. Mannschaft angestrebt, um den Horizont der Spielerinnen zu erweitern. Die Spielerinnen der 2. Mannschaft sollten an mindestens 2 Turnieren aus sozialen Gründen teilnehmen.


Ziele und Richtlinien in der A-Jugend (16-18)

In der weiblichen A-Jugend sollten, wenn möglich mindestens zwei Mannschaften angeboten werden. Ziel ist es das eine Mannschaft in der höchsten Klasse des Landesverbandes spielt (derzeit OL, die Teilnahme an der Bundesliga ist wünschenswert). Die zweite Mannschaft sollte in der Liga spielen, die am besten den Wünschen und dem Niveau der Mehrheit der einzelnen Spielerinnen entspricht, kann also auch die SH-Liga anstreben.

1. Kriterien für die Einteilungen der Mannschaften:

Qualitäten im

- Handball

- Sozialem Umgang

- Einsatz beim Training

- Wunsch der Spielerinnen in Bezug auf Motivation und Einsatzwillen

2.1 Einsatzzeiten bei Spielen in der höchsten Liga:

Die Trainer entscheiden nach Trainingseinsatz, Gegner und taktischen Notwendigkeiten. Spielerinnen die in den Frauen trainieren und spielen können jederzeit integriert werden.

2.2 in den unteren Ligen:

Die Einsatzzeiten werden möglichst gleichmäßig verteilt, können aber nach Trainingsbeteiligung der einzelnen Spielerin variieren.

3. Trainer und Betreuer:

Die Trainer der Mannschaft in der höchsten Liga sollten sich aus mindestens einem B-Lizenz Inhaber zusammen setzen oder diese möglichst zeitnah anstreben, weil die fachliche Kompetenz notwendig ist. Wünschenswert sind mindestens zwei Trainer pro Team und ein Elternteil oder eine andere Person zur Betreuung und organisatorischen Unterstützung.

4. Turniere:

Der Besuch von mindestens 3-4 Top-Turnieren pro Jahr wird für die 1. Mannschaft angestrebt, um den Horizont der Spielerinnen zu erweitern. Die Spielerinnen der 2. Mannschaft sollten an mindestens 2 Turnieren aus sozialen Gründen teilnehmen.


Spielerinnen-Zugang

Der VfL Bad Schwartau soll ein Verein sein, der offen für den Zugang von Außen ist. Spielerinnen die aus anderen Vereinen wechseln werden genauso behandelt, wie bereits im Verein spielende. Ab der B-Jugend kann der Verein Spielerinnen ansprechen, ob diese nicht zum VfL wechseln wollen. Dies sollte jedoch nur in einzelnen Fällen geschehen und nach sportlich fairen Gesichtspunkten den anderen Vereinen gegenüber erfolgen. Der VfL sollte eher als Verein attraktiv genug sein, dass Spielerinnen von außerhalb automatisch das Ziel haben, beim VfL zu spielen und von sich aus anfragen. 

Sportlich Verantwortlicher

Der VfL sollte für den Bereich je einen sportlich Verantwortlichen für die A-C Jugend haben mit hoher sportlicher und fachlicher Kompetenz (wünschenswert A-Lizenz) und einen sportlich Verantwortlichen für den jüngeren Bereich. Diese sollten regelmäßige Trainertreffen und Fort- und Weiterbildungen organisieren. 

Zielkontrolle für die individuelle Entwicklung der Spielerinnen in den 1. Mannschaften:

Die Trainer müssen die Trainingsperioden planen und die Spielerinnen sollten wissen, womit gearbeitet wird

1. Die Spielerinnen sollten gemeinsam mit ihren Trainern Ziele erarbeiten

2. Ein Zeitpunkt zur Evaluierung sollte vereinbart werden

3. Die Spielerinnen sollten mit den Trainern festlegen, wie in Richtung der Ziele gearbeitet wird

4. Die Ziele müssen von Zeit zu Zeit tatsächlich evaluiert werden (Aaserud 97/99)